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Appell an den Gemeinsinn

Es ist eine wunderbare Sache, dass es Facebook-Gruppen und deren Pendants auf Xing, Linked In und bei anderen sozialen Medien gibt. Gruppen, in denen wir uns thematisch wiederfinden und die uns rund um die Uhr mit unseren Lieblingsthemen versorgen. Nie war die Pilotenschaft enger zusammengerückt, miteinander verbunden und besser erreichbar als heute. Nie machten Themen schneller die Runde und nie war der Austausch so einfach. In den einschlägigen Communities bekommt man Antworten auf Fragen, bei denen man sonst nicht wüsste, wem man sie stellen soll oder man bleibt durch einfaches Mitlesen auf der Höhe der Zeit und in Tuchfühlung mit dem, was sich tut, in der Welt der Flieger.

Trotzdem sollte man sich vor Augen führen, dass in den sozialen Netzwerken nicht alles erreicht werden kann, was zu so einem großen Themenfeld wie der Luftfahrt gehört. Soziale Netzwerke sind nicht organisiert. Sie bilden Meinungen oder sorgen wenigstens für Kontroversen, aber sie verfügen über keinerlei Organisationsstruktur und keine Exekutive. Sie hören dort auf zu existieren, wo die virtuelle Welt endet. Zurück in der Realität haben sie faktisch keine Bedeutung mehr.

Aus diesem Grunde dürfen wir nicht vergessen, wer hier für unsere Themen steht, sie repräsentiert und sie ggf. vertreten kann. Das sind vor allem die Vereine und Verbände, in denen viel Arbeit geleistet wird – und das nicht selten ehrenamtlich – um die Fliegerei und ihre Belange in der Gesellschaft zu verankern und zu repräsentieren.

Aber auch die einschlägigen Magazine sind hier zu nennen: Beispielsweise das Fliegermagazin, der Aerokurier oder Pilot und Flugzeug. Im deutschsprachigen Raum sind wir hier noch gut aufgestellt.

In diesem Sinne:

Stärkt unsere Infrastruktur. Engagiert Euch in einem Verein. Auch hier, unter Gleichgesinnten, bleibt man nahe an seinem Metier, hat Austausch und mehr Möglichkeiten als ein einfacher Charterkunde.

Denkt über Mitgliedschaften in unseren Verbänden nach, der AOPA, dem LVB oder dem DAeC, um ein paar zu nennen und leistet Euch Abonnements für unsere Zeitschriften, damit wir in der glücklichen Lage bleiben, diese kleine Vielfalt zu haben. All diese Dinge tun nur einmal im Jahr kurz weh – wenn die Rechnung komm –  machen sonst aber viel Freude durch angenehme Post in Form von Magazinen (alle genannten Verbände haben Ihre Printmedien) und stärken uns den Rücken.

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